Vitamin A - Tagesbedarf, Mangel & Lebensmittel

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Vitamin A - Tagesbedarf, Mangel & Lebensmittel

Team Vitamineule

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Vitamin A ist ein lebensnotwendiges Vitamin, das unser Körper nicht selbst produzieren kann und daher über die Nahrung aufgenommen muss. Es spielt im menschlichen Organismus eine essenzielle Rolle. Es handelt sich um eine organische Verbindung, die für biologische Prozesse sind wie z.B der Gentranskiption von Bedeutung ist. Vitamin A ist sehr wichtig für das Sehvermögen und das Zellwachstum, sowie der Zelldifferenzierung. In diesem Blog erfährst du, welche positiven Effekte Vitamin A auf den Körper hat und wie du einem Vitamin A - Mangel entgegen wirken kannst.

1. Die positive Wirkung von Vitamin A im Körper 

Vitamin A ist essenziell für eine Reihe wichtiger Abläufe im menschlichen Organismus. Besonders bedeutend ist Vitamin A für die Bildung von Haut und Schleimhäuten und den Schutz des Immunsystems. Vitamin A unterstützt den Sehvorgang und hilft, Hell-Dunkel-Kontraste zu unterscheiden. Darüber hinaus ist das Vitamin essenziell für die Herstellung des Hormons Testosteron und spielt auch bei der Entwicklung der Ei- und Samenzellen mit. Vitamin A ist bedeutend für den Aufbau der Plazenta und bei der anschließenden Reifung des Embryos. 

2. Der Unterschied zwischen Vitamin A (Retinol) und Provitamin A (Beta-Carotin)

Viele Menschen kennen den Unterschied zwischen Retinol und Beta-Carotin nicht oder setzen die Begriffe gleich. Retinol ist eine andere Bezeichnung für das fettlösliche, essentielle Vitamin A. Beta-Carotin hingegen stellt die direkte Vorstufe zu Vitamin A in Form eines Provitamins dar. Im menschlichen Organismus kann Beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt werden, deshalb bezeichnet man es als Provitamin A. In natürlicher Form ist Beta-Carotin in vielen Obst und Gemüsesorten enthalten, wie z.B. Karotten, Spinat und roter Paprika. Als Farbstoff wird er in Lebensmitteln und Getränken verwendet. Zusätzlich wird es in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet, um den Vitamin A-Spiegel zu erhöhen. Beta-Carotin ist jedoch bei Weitem nicht so effektiv wie reines Vitamin A, da es vom Körper erst zu Retinol umgewandelt werden muss.

3. Entstehung eines Vitamin A-Mangels

Ein Vitamin A-Mangel kann verschiedene Ursachen haben. Eine unausgewogene Ernährung kann langfristig zu einem geringen Vitamin A-Spiegel führen. Wenn du einen Diät geplant hast, solltest du darauf achten, deine Ernährung ausgewogen zu gestalten und Lebensmittel mit hohem Vitamin A-Gehalt zu essen. Nicht zu vergessen ist , dass ein Mangel auch eine genetische Ursache haben kann, wie z.B eine angeborene Aufnahmestörung des Darms. Eine schlechte Speicherfähigkeit z.B bei Alkoholmissbrauch) kann auch dazu führen, dass zu wenig Vitamin A im Körper gespeichert werden kann. Der Vitamin A-Wert kann vorübergehend auch durch Infektionskrankheiten wie z.B Masern sinken.

4. Symptome & Auswirkungen eines Vitamin A-Mangels

Unter einem Vitamin A-Mangel (Hypovitaminose) versteht man eine zu geringe Konzentration von Vitamin A im Blut oder in den Speicherorganen. Zur Risikogruppe eines Vitamin A-Mangels zählen unter anderem Frühgeborene, ältere Menschen, infektanfällige Kinder und junge Frauen. Die bekanntesten Symptome für einen Vitamin A-Mangel sind:

  • trockene Haut
  • Nachtblindheit
  • Wachstumsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Anämie (Blutarmut)
  • Entzündungen des Zahnfleisches
  • Störungen der Fertilität
  • Beeinträchtigter Geruchs- und Tastsinn
  • Übelkeit und Erbrechen

5. Die richtige Dosierung von Vitamin A

Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollen Frauen ca. 0,8 mg (2,6 i.E.)und Männer 1,0 mg (3,3 i.E) Vitamin A pro Tag zu sich nehmen. Bei Kindern liegt der Wert bei ca. 0,6 mg (2 i.E).  In manchen Lebenssituationen (wie z.B in der Schwangerschaft), bei bestimmten Krankheiten oder Operationen kann die tägliche Zufuhr allerdings erhöht sein.

6. Vitamin A Überdosierung / Hypervitaminose

Da Vitamin A ein fettlösliches Depotvitamin ist, welches sich langfristig im Körper anreichern kann, musst du in jedem Fall darauf achten, dass du Vitamin A nicht über einen längeren Zeitraum überdosierst. Folgen einer Überdosierung / Hypervitaminose können Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sein.
Lebensmittel mit hohem Vitamin A Anteil

7. Wie kann ich meinen
Vitamin A-Bedarf durch die Nahrung decken?

Es gibt zahlreiche natürliche
Vitamin A-Quellen, die du in deine tägliche Ernährung einbauen kannst. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen lässt sich der Vitamin A-Bedarf auch problemlos durch pflanzliche Nahrungsmittel decken.

Lebensmittel mit hohem Beta-Carotin-Gehalt sind: (Vitamin A-Gehalt je 100g):

  • Leber ca. 22 mg / 73 i.E.
  • Grünkohl ca. 9 mg / 30 i.E.
  • Möhre ca. 9 mg / 30 i.E
  • Leberwurst ca. 8,5 mg / 28 i.E
  • Petersilie ca. 6 mg / 20 i.E
  • Getrocknete Aprikose ca. 6 mg / 20 i.E
  • Wirsing ca. 5 mg / 17 i.E
  • Dill ca. 5 mg / 17 i.E
  • Palmöl ca. 4,5 mg / 15 i.E
  • Feldsalat ca. 4 mg / 13 i.E

8. Wie kann ich einen Vitamin A-Mangel korrekt feststellen?

Ein Vitamin A-Defizit ist weltweit der am häufigsten auftretende Vitaminmangel. Wenn du wissen möchtest, ob du unter einem Vitamin A-Mangel leidest, solltest du dies am Besten beim Hausarzt überprüfen lassen. Gemessen wird der Vitamin A-Gehalt durch das Blutplasma. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt ein Vitamin A-Mangel vor, wenn der Wert unter 10 µg/dl (33, 3 i.E) sinkt. Wenn du einen Verdacht auf einen Vitamin A-Mangel hast, solltest du deinem Arzt die genauen Symptome schildern, um sicher zu gehen, dass diese tatsächlich auf einen niedrigen Vitamin A-Wert zurückzuführen sind. Wir empfehlen allerdings mehrere Untersuchungen, da ein einzelner Test immer nur eine Momentaufnahme des Vitamin A-Werts darstellt.

9. Vitamin A-Bedarf durch Vitamin A-Kapseln oder
Vitamin A-Tabletten decken

Wenn du dich überwiegend pflanzlich ernährst, viel Sport treibst oder es nicht durch die Ernährung schaffst, die tägliche Vitamin A-Versorgung zu sichern, kannst du alternativ zu Vitamin A-Kapseln oder Vitamin A-Tabletten greifen. Häufig werden
Vitamin A-Tabletten in lokalen Apotheken, Drogerien und Supermärkten vertrieben. Diese werden jedoch in vielen Fällen mit künstlichen Zusatzstoffen produziert oder im Ausland hergestellt. Vitamin A-Kapseln hingegen enthalten in vielen Fällen den Wirkstoff Retinol in einer pflanzlichen Cellulosehülle und können ohne Füllstoffe produziert werden. Wichtig ist außerdem, dass das Vitamin A-Präparat in Deutschland hergestellt wird, um eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen.

10. Was ist besser: Retinylpalmitat oder Retinylacetat?

Viele Menschen denken, dass natürliche Inhaltsstoffe generell besser vom Körper verwertet werden können und leichter verträglich sind. Retinylpalmiat wird in den meisten Fällen pflanzlich gewonnen und stellt daher ein relativ natürliches Präparat dar. So verwenden viele Personen Retinylpalmitat, um ein besseres Gefühl bei der Einnahme zu erhalten. Häufig wird dieses in Form von Vitamin A-Tropfen verabreicht. Um Vitamin A in Tropfenform produzieren zu können, sind jedoch künstliche Zusatzstoffe unausweichlich. Im Endeffekt ist das Produkt dann künstlicher, als durch die Werbung dargestellt. Retinylacetat hingegen wird synthetisch hergestellt, ist jedoch um ein Vielfaches effektiver als Retinylpalmitat, da es vom Körper besser verwertet werden kann. Ebenso ist es leichter verträglich für den menschlichen Organismus. Wir empfehlen Retinylacetat-Kapseln, da diese ohne künstliche Zusätze produziert werden können. 

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11. Fazit

Vitamin A ist ein essenzielles Vitamin, welches unser Körper nicht selbst herstellen kann. Vitamin A beteiligt sich am Sehvorgang und hilft Hell-Dunkel Kontraste zu unterscheiden. Deshalb solltest du darauf achten, genug Vitamin A durch die Nahrung aufzunehmen. Falls du unter einem Vitamin A-Mangel leiden solltest, kann dieser durch ein Nahrungsergänzungsmittel behoben werden. Hierfür eigenen sich besondern Vitamin A-Tabletten oder Vitamin A-Kapseln ohne Zusatzstoffe.


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